Herzlich
willkommen |
(hl) - Wenn einer eine
Reise tut, da kann er viel erzählen. Es
war einmal . . . na ja, so fangen zwar alle Märchen an.
Doch
was nun geschildert wird, ist reale Welt und der Leser
dieser
Zeilen kann sich dann am Ende einen eigenen Reim darüber
machen.
Tatort, wenn man dieses Abenteuer des Grafen Dracula und
seiner Freunde so schildern kann, ist die Heimfahrt mit
der
Bahn. Sie endete abrupt in Koblenz. Doch alles der Reihe
nach. Es ist Fastnacht und an diesen ausgelassenen Tagen
ist Frohsinn und Lachen die Medizin des Alltags. Wie alle
Bahnreisende kaufte Graf Dracula für sich und seine
Freunde
die notwendigen Fahrkarten für die Bahnreise. Allerdings
unterschreibt er mit Graf Dracula und nicht
wie üblich mit
dem bürgerlichen Namen.
Die Hinfahrt verlief reibungslos. Der Kontrolleur
schmunzelte
zwar über diese Namensnennung, doch es war ja Fastnacht.
Und so fuhren die Drei wohlgelaunt ihrem Vergnügen
entgegen.
Auf dem Heimweg ist dem Grafen die Fröhlichkeit im Halse
stecken geblieben. Denn hier beanstandete die Zug-
begleiterin den Fahrschein des Grafen. Und das bedeutete
letztendlich in Koblenz das Ende der Heimfahrt.
Die hinzugezogene Bundespolizei sah dies anders. Sie
wertete das Vorkommnis als Fastnachtsscherz. Graf Dracula
behielt seinen Fahrschein. Die Zugbegleiterin sah dies
anders und verlangte eine Nachzahlung wegen
Schwarzfahrens.
Diesen Stoff hatte das Fernsehen aufgegriffen. Die
Modellbahner des ESV Bischofsheim stellten für die
Dreharbeiten dieser Story ihre 47 Module umfassende
Anlage
zur Verfügung.
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