Veranstaltungen


So urteilt die Presse:
Die 8. ESV-Modellbahntage
Bischofsheim
Herzlich
willkommen


Auszug aus Mainspitze RHEIN-MAIN-PRESSE

Die Modellbahn hat immer noch ihren Reiz. Mit den 8. ESV-
Modellbahntagen Bischofsheim bewies die Abteilung des ESV,
dass die Modelleisenbahn als Hobby verschiedenste Interessen
vereint und daher in der Lage ist, sich den Zeiten anzupassen.
Das belegten schon die 1000 Besucher am Wochenende im
Bischofsheimer Bürgerhaus.

Die Hauptattraktion der Modellbahntage nahm auch den
meisten Platz im Bürgerhaus ein. Angesichts von 160 Metern
Gleislänge kein Wunder. Erstmals präsentierten die Modell-
bauer ihre auf 47 Module angewachsene Vereinsanlage
komplett und in Funktion.

Und auch das jüngste Schmuckstück war zu sehen, die Replik
des Bischofsheimer Bahngeländes in den 70er Jahren, die erst
unlängst zum 150. Jubiläum der Eisenbahn in Bischofsheim
enthüllt worden war. „Allein das Projekt hat 261 Arbeitsstunden
in Anspruch genommen, und es gehen locker noch einmal 50
Stunden drauf, bis alles fertig ist“, prognostiziert Herbert Lang,
Leiter der ESV-Modellbahnabteilung.

Bei so viel Arbeitsaufwand,Technik und modellbauerischen
Herausforderungen ist klar,
dass sich im Laufe der Zeit echte
Spezialisten für bestimmte Bereiche der Modulfertigung etabliert
haben. „Wir haben Leute, die sich speziell um die Steuertechnik
der Anlage kümmern und diese dann nach und nach für den
Computerbetrieb aufrüsten. Dazu kommen noch Experten für
Lötarbeiten oder Landschaftbildner“, erklärt Lang.

Dass es auch in kompletter Eigenleistung gelingen kann, eine
sehenswerte Anlage zu errichten, bewies Werner Knopf mit
seiner „WEK Privatbahn-Gesellschaft“. Von in Loks eingebauten
Kameras zur Führerstandsmitfahrt bis hin zum tatsächlich mit
dem Schwanz wedelnden Hund gab es auf wenigen Metern
jede Menge zu entdecken.

Auch an anderen Ständen wurde mit Highlights nicht gegeizt.
Ob fahrfähige Minicars im H0-Format oder Gartenbahnen zum
Selbstfahren, funktionierende Rangierbahnhöfe mit Schau-
betrieb oder Schotterverladung - alle möglichen Facetten des
Modellbaus rund um das Thema Eisenbahn waren vertreten
und selbst die größeren und ganz großen Loks hatten ihren
Platz im Bürgerhaus.

Freilich nicht in voller Lebensgröße, aber zumindest fachlich
recherchiert und dokumentiert auf Infotafeln des „Heimat- und
Geschichtsvereins“, der über die Historie der Eisenbahner-
gemeinde informierte. Ebenfalls mit einem Infostand vertreten
waren der in Gustavsburg beheimatete „Dampfbahnclub Rhein-
Main“ mit einigen seiner Gefährten und einige Fachhändler mit
reichlich bestückten Auslagen. Vervollständigt wurde das
Programm der Modellbahntage durch mehrere Workshops zu
den Themen Felsengestaltung und Landschaftsbau.




Auszug aus dem Rüsselsheimer Echo

Die Tüftler des Eisenbahner-Sportvereins begeisterten mit
Landschaften und Dampfloks im Maßstab 1:87. 47 Module am
Stück: Ein Rekord, mit dem die Abteilung Modellbahn/Modell-
bau des Bischofsheimer Eisenbahner-Sportvereins bei den
achten Modellbahntagen im Bürgerhaus der Eisenbahner-
gemeinde begeisterte. Nie zuvor zeigten die Modellbauer ihre
Modellbahnanlage des Maßstabes 1:87 in dieser Größe, mit
insgesamt 160 Meter Gleise. „Mehr geht auch kaum, dann wird
nämlich bald das Bürgerhaus zu klein“, sagte Abteilungsleiter
Herbert Lang zufrieden über diese Meisterleistung.

Die Modulbahn der ESV-Abteilung ist in vielen Jahre des
kontinuierlichen Weltenbaus im kleinen Maßstab immer weiter
gewachsen. Zu den Höhepunkten aus dem Jahre 2008 zählte
vor allem der große und detailierte Nachbau des historischen
Bischofsheimer Bahnhofs mit Wasserturm, Passagier- und
Güterbereich. Aber auch die schmalen Module, aus denen die
lang gezogenen Fahrstrecken vor allem bestehen, hatten die
Gastgeber der Modellbahntage erweitert: „Dieses neue Modul
mit einer Verschwenkung der Gleise bringt eine gewisse
Eleganz in die Streckenführung“, erläuterte Herbert Lang einen
Streckenteil, dessen Landschaftsgestaltung noch aussteht.

Besonders Stolz sind die Liebhaber der kleinen Bahnen auf ihre
aktive Jugendgruppe - damit stemmt sich der Bischofsheimer
Verein erfolgreich gegen den bundesweiten Trend, dass Modell-
bahnen immer mehr zum Hobby älterer Erwachsener werden.
Beim Steuern der Züge auf der riesigen Anlage mit digitaler
Fahrtechnik auf Zweileiter-Gleichstromgleisen bewiesen die
Kinder denn auch bereits eine hohe Professionalität. Auch in
der historisch korrekten Zusammenstellung der Züge kennen
sich die Jungens aus: „So schwer ist das doch nicht, die
Epoche zu wechseln“, erläuterte ein Knirps am Steuergerät
gleichaltrigen Besuchern.

Tatsächlich versucht der ESV bei den Präsentationen seiner
Modulanlage, möglichst realistische Gesamtbilder zu erzeugen.
Dazu gehört auch, dass immer nur Züge zweier benachbarter
Epochen auf den Gleisen unterwegs sind. Leitmotiv der
Streckengestaltung selbst ist dabei die Epoche III aus den 70er
Jahren, erklärt Herbert Lang. Die passenden Züge markieren
den Übergang von der Dampftechnik zur Dieseltraktion und den
Elektrolokomotiven.

Zu den schönsten Ausstellungsstücken dieses Jahres gehörte
allerdings ein Modell, das nicht auf absolute Maßstabstreue
setzte, sondern auf die detailierte Nachahmung technischer
Funktionen: Der Verein „Furka Bergstrecke“, der sich um die
Erhaltung der legendären Schweizer Bahnstrecke kümmert,
hatte ein Modell der Steffenbachbrücke aus Komponenten des
Märklin Metallbaukastens mitgebracht.

Ob Märklin- oder Gleichstromfan, ob Liebhaber von Fahr-
zeugen, Eisenbahnen oder Landschaftsmodellen - die Groß-
veranstaltung bot für zahlreiche Spezialinteressen spannende
Einblicke und gab neue Inpulse.




Auszug aus Lokal-Anzeiger

Modellbahntage des ESV Bischofsheim gab es bereits sieben
mal zuvor, aber die achte Ausgabe hatte ihre Besonderheit:
Erstmals präsentierte der veranstaltende Verein seinen rund
1000 Besuchern seinen kompletten Bestand an Modulen, die in
der 11jährigen Geschichte der Abteilung in Heimarbeit entstan-
den sind. Entsprechend nahmen die Eisenbahnlandschaften
des ESV den meisten Platz im Bürgerhaus in Anspruch.

Die Züge der Bischofsheimer Miniaturfans fuhren unentwegt
über die inzwischen 47, im „offenen U“ formierten Module des
Vereins und boten den zahlreichen Modellbahnfans an den
beiden Tagen der Ausstellung die Gelegenheit, für Stunden in
einer äußerst abwechslungsreichen Welt im H0-Spurformat und
im Maßstab 1:87 abzutauchen. „In dieser geballten Form war
das bisher noch nicht zu sehen“, erläuterte Abteilungsleiter
Herbert Lang.

Bevor die Bischofsheimer Eisenbahnfans im Jahre 1997 los-
legten, einigten sie sich sinnvollerweise auf einige Grundsätze,
die die Kombination der verschiedenen Teile jetzt ermöglichte.
So bauen die ESV-Mitglieder ihre Szenerien auf standardisierte
Module der Größe 1,20 Meter mal 60 Zentimeter. Das ist eine
deutlich kleinere Grundform als etwa bei klassischen Haus-
anlagen üblich, die so groß ausfallen können, wie es die Räum-
lichkeit, in der sie entstehen, eben hergibt.

„Aber uns ist es wichtig, dass die Bestandteile leicht zu trans-
portieren sind“, schildert Herbert Lang. Denn das Vereinsleben
der Modellbahner besteht nicht zuletzt aus Fahrten zu Veran-
staltungen anderer Vereine. Ganz unauffällig war auch die
neueste Errungenschaft des ESV in das Gesamtwerk der
Anlage eingebaut, die beim Jubiläum der „echten“ Bahn enthüll-
ten Module des Bischofheimer Bahnhofsbereich der 70er Jahre.

Trotz der großen ESV-Anlage war auch Platz für die kommer-
ziellen Anbieter von allerlei Zubehör und Ausstattung für den
eingefleischten Modellbaufan, Workshops, die Ausstellung des
Heimat- und Geschichtsverein über die Bischofsheimer Bahn-
geschichte im Format 1:1, sowie für die Gastvereine, die die
Schwerpunkte ihrer Arbeit im Bürgerhaus präsentierten.

Bischofsheimer entdecken mit Wehmut im Bahnhof Wilhelmstal
einen Rundlokschuppen, der in Betrieb ist. Auch Knopf ist ein
Anhänger der Modulbauweise, obwohl er keine Schwierigkeiten
hätte, weiträumige Landschaften mit Gleisen und Szenerien zu
füllen. Aber er hat so seine Erfahrungen mit monströsen Haus-
anlagen gemacht - mit seiner eigenen, ersten Anlage im elter-
lichen Haus nämlich. „Als ich dann auszog, ware die nur noch
mit der Motorsäge auseinander zu nehmen - so etwas will ich
nicht noch einmal erleben“, bekennt Knopf ein kleines Trauma.
Dann doch lieber die Fortsetzung der Landschaft über das
kleine, aber feine Modul hinaus dazu denken.






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Aktualisiert am 02.01.2009
© 07.02.2001 by Wolfgang Schmitt. email :
ESVmodulbahn@arcor.de